Durchbruch: Massenhafter Betrug mit gezinkten Würfeln aufgedeckt!

So oder ähnlich könnte eine Schlagzeile in einer Zeitschrift lauten, nachdem „Forscher“ den folgenden Versuch durchgeführt und ausgewertet haben, um auf die Folgen eines Missverhältnisses bei der Konstruktion von Spielwürfeln hinzuweisen.

Sie nehmen zwei sechsflächige Würfel, deren Augenzahl durch eingefärbte Vertiefungen auf den Flächen der Würfel dargestellt ist, würfeln 200 Mal und notieren sich die Augensummen, die nur zwischen 2 und 12 liegen können. Die Hypothese: Wenn die „1“ die wenigsten Vertiefungen zeigt, wird sie schwerer als die gegenüber liegende „6“ sein. Demzufolge müsste es häufiger zu Sechserpasch als zu Einerpasch kommen. Aus den 200 Würfen ergibt sich eine Häufigkeitsverteilung, die ausgewertet werden soll. Auf eine Zahl von 200 Versuchsdurchgängen kommt man, weil die geringste Erwartung in Häufigkeitsverteilungen, die mehr als 2 Klassen besitzen größer als 5 sein muss.

Wie man sich trotz des bestätigten Verdachts doch sehr irren kann ist hier zu lesen.